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Das
System der psychologischen Astrologie Die
psychologische Astrologe ist ein wertvolles Instrument zur Selbsterkenntnis.
Leben ist Entwicklung So wie im Samen eines Baumes bereits die Information gespeichert ist zu wachsen und zu werden wie es von Natur aus vorgesehen ist, so kommt auch jeder Mensch mit einem bestimmten Lebensplan auf die Welt. Im Laufe seines Lebens hat jeder Mensch die Aufgabe Reifungsprozesse zu absolvieren, um sich in die ihm gemäße Richtung zu entwickeln. Diese Entwicklungsprozesse sind in ihrer Art und Zeitfolge sehr verschieden.
Jeder Mensch ist ein Individuum. Jeder Mensch ist anders.
Die Astrologie ist ein wertvolles Hilfsmittel, Prozesse und Zyklen der Natur zu beobachten und sichtbar zu machen. Seit über Viertausend Jahren haben Menschen beobachtet, dass zwischen dem Lauf der Gestirne am Himmel und Prozessen in der Natur, also auch beim Menschen, analoge Zusammenhänge bestehen.
Analog bedeutet: Immer wenn ... dann auch ... beobachtet werden kann.
Diese Betrachtungsweise unterscheidet sich prinzipiell von naturwissenschaftlichen Beweismethoden, wo die kausalen Zusammenhänge untersucht werden.
Kausaler Zusammenhang bedeutet: Gleiche Ursache immer gleiche Wirkung
Ein psychologischer Astrologe würde niemals behaupten, dass die Ursache für ein Ereignis auf die Wirkung irgendeines Planeten zurückzuführen sei! Die Planeten und Zeichen sind lediglich Symbole die etwas anzeigen.
Zum
Vergleich:
Die Konstellationen im Geburtshoroskop symbolisieren die Zeitqualität zum Zeitpunkt der Geburt. Die menschliche Seele wird also in eine bestimmte Zeitepoche und in ein Familienmilieu hineingeboren, dass geeignet ist, bestimmte Aufgaben zur Entwicklung bereitzuhalten. Wie man seine Aufgaben allerdings löst, liegt in der Eigenverantwortlichkeit jedes einzelnen Menschen.
Nach der psychologischen Astrologie gibt es kein vorbestimmtes Schicksal!
Die
psychologische Astrologie baut auf die klassische Astrologie auf. Dabei
werden überliefertes Symbolwissen und neuste Erkenntnisse der Psychologie,
Psychosomatik, Psychotherapie und Soziologie zusammengebracht.
Die Astrologie ist eine Erfahrungswissenschaft!
Nach der psychologischen Astrologie symbolisieren also die Zeichen und Planeten Anlagen und Fähigkeiten die es zu entwickelt gilt. Hier eine grobe Übersicht.
Bei den verschiedenen Anlagen der psychologischen Astrologie unterscheidet man außerdem zwischen drei Entwicklungsstufen. Diese Entwicklungsstufen sind von einem psychotherapeutischen Verfahren, der sog. Transaktionsanalyse (TA) mit ihren drei Ich-Zuständen abgeleitet. (Die Beschreibung der Transaktionsanalyse bei Wikipedia.) Dabei kann man die Stufe der "Hemmung" mit dem Ich-Zustand des "Kind-Ich", die "Kompensation" mit der des "Eltern-Ich" und die "erwachsene Form" mit der es "Erwachsenen-Ich" der TA vergleichen. Bei der TA wie auch bei den Entwicklungsstufen der psychologischen Astrologie geht es darum, durch Entwicklung des "Erwachsenen-Ich", bzw. der Anlagen zur "erwachsenen Form" immer mehr aus den Verstrickungen der Kindheit zum Zustand der selbstbestimmten Lebensgestaltung zu gelangen. 1. Die Hemmung Als
erstes gibt es die sog. Form der "Hemmung". Bei dieser Form
wurde man im Kindesalter in seiner persönlichen Entwicklung durch
ungünstige familiäre oder gesellschaftliche Umstände
gehemmt. Diese Hemmung ist ein Teil des Schicksals des Horoskopeigners
und daher erübrigen sich Schuldprojektionen. Man kann den Zustand
der "Hemmung" mit einer Pflanze die nicht richtig wächst
und gedeiht vergleichen. Wird diese Problematik nicht bearbeitet, so
sucht und findet man auch als erwachsener Mensch immer wieder Situationen
dieser ursprünglichen Hemmung. Dadurch erwirkt man ungünstiges
Schicksal. Man wird - ohne es zu ahnen - immer wieder mit gleichen oder
ähnlichen Problemen konfrontiert. 2. Die Kompensation Die zweite Form ist die sog. "Kompensation". Bei dieser Form kompensiert man die ursprüngliche Hemmung, indem man in die Rolle des Auslösers der ursprünglichen Hemmung schlüpft oder beim Ausleben einer Anlage übertreibt. Wurde man vielleicht in seiner Kindheit im mündlichen Ausdruck gehemmt, so kompensiert man diese Hemmung, indem man evtl. zum Dauerredner wird. Dadurch hemmt man wiederum die Gehemmten mit der gleichen Problematik, also Menschen, die sich nur wenig mitteilen können. Ein anderes Beispiel: Wurde man in seiner Kindheit in der Selbständigkeit beim Handeln gehemmt, etwa weil es von Autoritätspersonen immer wieder Kritik für ganz normale Handlungsfehler gab ("alles macht er/sie falsch"), so kompensiert man evtl. diese Hemmung, in dem man beruflich in eine Chefposition aufsteigt und seine Unterstellten für alle möglichen Fehler kritisiert. Man leitet an und gibt vor was zutun ist und untergräbt damit permanent die Selbständigkeit der Untergebenen. Gehemmte und Kompensatoren bedingen sich und ziehen sich an.
Bei
der Hemmung und Kompensation sind die Ergebnisse oft gleich oder ähnlich.
3. Die erwachsene Form Bei der dritten Form der Entwicklung handelt es sich um die sog. "erwachsene Form". Bei dieser Form hat man sich weitgehend aus der früheren Hemmung heraus entwickelt. Man ist Entwicklungsschritte gegangen und hat - um bei den vorherigen Beispielen zu bleiben - mit der Zeit durch Einsicht und Übung seine Kommunikationsfähigkeit oder Handlungsfähigkeit verbessert. In der erwachsenen Form lässt man sich nicht mehr (oder nur noch selten) durch andere Menschen in seinen mündlichen Ausdruck oder bei selbständigen Handlungen hemmen.
In
der erwachsenen Form ist etwas eigenes gewachsen.
Das
System der PA und einzele Anlagen kurz beschrieben als PDF: Literaturempfehlungen Astrologie
und Psychologie. Eine neue Synthese. Das
Grundlagenwerk der psychologischen Astrologie
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