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Ein marsischer Text!

Detlef Ouart

Persönlichkeitsentwicklung - Was will ich?


Guten Tag, lieber Leser und vielen Dank dafür, dass Sie sich für das Thema "Persönlichkeitsentwicklung" interessieren.
Der Begriff "Persönlichkeitsentwicklung" sagt es ja ganz klar:

Da ist offenbar etwas in Ihrer Persönlichkeit eingewickelt, was entwickelt werden sollte, und ich kann Ihnen versprechen, dieses Etwas, was in Ihnen steckt, wird entwickelt, ob Sie das WOLLEN oder nicht!


Wenn dies aber sowieso geschieht, warum will ich dieses Thema extra theoretisch behandeln? - werden Sie sich vielleicht fragen. Weil dieses "Entwickeln" für Sie angenehm, aber auch unangenehm sein kann und so kommen wir zur nächsten Frage: Wozu das Ganze?

Ich bin doch schon 20, 30, 40 oder 50 Jahre alt und daher bereits fertig entwickelt, werden Sie nun vielleicht sagen. Also was soll das? Ja natürlich haben Sie - wie alle Menschen - seit der Kindheit bereits bestimmte Entwicklungsschritte absolviert. Sie mussten in der Sozialisationsphase während der Kindheit und Jugendzeit grundlegende Dinge wie Laufen, Essen, Waschen, ordentlich Pipi und Sch*****, Lesen, Sprechen, Schreiben, Umgangsformen etc. erlernen, denn sonst wäre Ihr Überleben in der Welt gefährdet oder zumindest das alltägliche Leben enorm erschwert worden. Hinzu kamen kompliziertere Dinge, zumeist in Wissenschaft und Technik, die Sie für das Berufsleben brauchen. Und je nach Talent und Ehrgeiz haben Sie diese Sachen mehr oder weniger gut bewältigt. Sie sind ein integrierter Bestandteil dieser Gesellschaft. Aber ob Sie damit glücklich sind, ist überhaupt nicht klar! Warum ist das so? So kommen wir zum nächsten Punkt.

Als Sozialisation bezeichnet man den Anpassungsprozess an bereits VORHANDENE Rahmenbedingungen! Und diese Rahmenbedingungen werden von Menschen bestimmt, wie z.B. der Mutter, dem Vater, der Verwandtschaft und von vielen Autoritäten der Gesellschaft. Wo auch immer Sie sich anpassen müssen, ein Augenmerk liegt vor allem darauf, dass Sie im Sinne derer, die die Rahmenbedingungen bereitstellen, funktionieren.

Es ist doch überall so: Am bequemsten ist es, wenn die Mitmenschen möglichst so agieren und reagieren, so dass man es besonders leicht und wenig Ärger mit ihnen hat. Wenn der Andere so funktioniert, wie man es sich vorstellt, ist das Leben in Ordnung.


So läuft es im täglichen Kontakt mit unbekannten Menschen, in Zweierbeziehungen, Familien, größeren Gruppen, wie in der gesamten sog. Gesellschaft. Wer etwas anderes behauptet, gehört wahrscheinlich zu den Bestimmern und gut für ihn, wenn die meisten Menschen nach seiner Pfeife tanzen. Schlechter ist es, wenn man darunter leidet.

Wenn man aber leidet, kann man dann seine Rahmenbedingungen selbst verändern? Gesellschaftliche Rahmenbedingungen kann man zwar anprangern und es ist auch wichtig, dass man dies tut, aber man kann diese nicht als Einzelperson verändern, denn sie werden von vielen Menschen gestaltet und können daher auch nur von vielen verändert werden. Aber sein persönliches Leben innerhalb dieser Bedingungen kann man schon verändern. Dies erreicht man, indem man sich auch jenseits von Schule, Universität und Berufsausbildung persönlich weiterentwickelt.

Entwicklung ist niemals mit einem Zeugnis oder Abschluss - dessen Ziele andere vorgeben - beendet!


Persönliche Entwicklung bedeutet, sich so zu entwickeln, sodass man mit seinem Leben zufrieden ist! Was einen zufrieden macht, kann man aber nur selbst wissen! Das sagen einem auch nicht Rahmenbedingungs-Bereitsteller. Daher wissen es die meisten Menschen wahrscheinlich nicht und so kommen wir zum nächsten Punkt.

Spieglein, Spieglein an der Wand, dein Gegenüber zeigt Dir deinen Entwicklungsstand!

Das fatale ist, dass wenn man mit seinem Leben nicht zufrieden ist und leidet, man meistens gar nicht weiß, WARUM man leidet.

Meistens ist es so, dass man - wenn der Leidensdruck sehr hoch ist - bestimmten "bösen" Mitmenschen (oder Gruppen) die Schuld dafür gibt.


Manchmal sagt man ganz lapidar, dass man diesen oder jenen Menschen nicht leiden kann und gibt so zu verstehen, dass man unter diesen Zeitgenossen leidet. Aber Leid ist nicht gleich Leid. Man muss nämlich die Dosis des Leides beachten. Es macht ja einen Unterschied, ob man "Bösewichten" nur hin und wieder begegnet oder ständig mit ihnen zu tun hat. Deshalb meine ich bei meinen Überlegungen vor allem bestimmte "Typen", mit denen Sie ständig zu tun bekommen! Sie denken, Sie leiden unter anderen Menschen, und verlieren aber dadurch die Frage nach den Hintergründen aus den Augen. Und oberflächlich betrachtet, sieht es ja oft so aus, als sei der Partner, Onkel, ein Bekannter, der Nachbar, Arbeitskollege, Chef etc. ein schlechter Mensch und man selbst ohne Fehler und Tadel.

Es ist ja auch verständlich, dies so zu sehen, denn es ist das Bestreben jedes Menschen, die eigene Einstellung und Lebensweise als richtig anzusehen.

Was nutzt einem zudem die Schuldfrage, wenn man daran eh nichts ändern kann?! Es geht mir aber nicht um Schuld oder Unschuld, sondern um Eigenverantwortung! Sie, ja, Sie selbst können also etwas tun! Nein, nicht die bösen Menschen zu Guten machen, vergessen Sie es, denn es ist die reinste Energie- und Zeitverschwendung! Millionen Menschen versuchen z.B. Ihren Beziehungspartner jahrzehntelang "liebend" zu verändern und nach Ihren Vorstellungen zu formen, doch der Erfolg geht zumeist gegen Null. Nein, es ist viel einfacher! Sie können sich selbst und Ihr Verhalten so verändern, dass Sie die bösen Menschen nicht mehr stören! Na, ist das nicht eine gute Nachricht? Es ist aber auch unbequem - und so kommen wir zum nächsten Punkt.

Sie, lieber Leser, haben nun die Wahl: Sie können sofort das Lesen dieser Zeilen beenden, um weiter anderen bösen Menschen in Ihrem persönlichen Umfeld die Schuld für das eigene Leid geben zu können. Ich verurteile das nicht, denn dies ist allzu menschlich. Ein ordentliches Feindbild kann einem das eigene Leid ertragen helfen. Oder aber, Sie studieren die folgenden Seiten und erfahren, wie Sie möglicherweise Ihr persönliches Leben nach und nach positiv verändern könnten. Na, ist das was?!?! Klar, werden Sie jetzt denken, wenn der Autor so etwas schreibt, da werde ich meine Neugierde befriedigen, denn man muss die Sache ja nicht allzu erst nehmen. Ich habe gerade nichts zu tun, Langeweile und Lust auf Unterhaltung, mehr nicht. Und genau das ist der Knackpunkt!

Sie können so viel lesen wie Sie möchten, lesen, lesen und nochmals lesen, Internetseiten, Bücher, ja sich ganze Wälzer oder Bibliotheken einpfeifen, wenn Sie das Gelesene und die dabei gewonnenen Erkenntnisse in Ihrem Leben nicht praktisch umsetzen, haben Sie nichts davon!


Was nutzt es denn, das schönste Backrezept zu lesen, wenn der leckere Kuchen niemals fertig wird?! Daher muss ich Ihnen bereits jetzt knallhart sagen, dass Sie sich mit dieser Einstellung die Sache hier ersparen können! Suchen Sie sich bitte eine andere Seite zur Unterhaltung, es gibt ja genug davon! So, und nun genug um den heißen Brei herum geredet, denn ich bin kein Freund von unnützem Gelaber und umständlichen Worten. Klicken Sie hier, wenn Sie mehr erfahren möchten, aber Vorsicht!